Nachdem es sich in der vergangenen Stunde zeigte, dass das leidige Thema "Messen" immer noch gerne auf verschiedene Weise (miß-)verstanden wird, habe ich mir einen "Spieleabend" nur zu diesem Thema einfallen lassen, der zuguterletzt zeigen sollte, dass mit Messen in unserem Zusammenhang nicht der präzise, ingeniörsgemässe Gebrauch des Maßes (und die damit einhergehende dibfelessch... Verkrampfung), sondern das wohlgeübte Augenmaß gemeint ist, das auch mal 5e Gerade sein lassen kann - aber auf seine Weise im Ganzen gesehen ästhetisch präzise sein kann.
Vergleichendes Sehen also, einmal handgreiflich verstanden. D.h. wir haben Maß genommen und verglichen, welche Körperteile wo sitzen und wie groß sind und ob es Hilfslinien gibt, die uns helfen, Ordnung in das oft überwältigende Vielgestaltige des menschlichen Körpers zu bringen.
Es ging erst einmal nur darum, diese Zusammenhänge zu sehen und auf einer simplifizierten Seitenansicht so einzutragen, dass wir die Formelemente klar erkennen und größenmäßig zuordnen konnten - was ganz gut gelungen ist.
Folien:
In der kommenden Stunde am 27.1. werden wir die Skizze der Seitenansicht in einzelne Teile auflösen und daraus den "Starschnitt" bauen, der verschiedene Varianten des Sitzens und die entsprechenden Maß- und Proportionszusammenhänge veransschaulicht.
Das werden wir auch sofort zeichnen und am lebenden Modell nachvollziehen. So der Plan.
Denkt daran:
Ab sofort bin ich jeweils immer eine Stunde eher da,
also ab ca. 18 Uhr,
um mit euch zu besprechen, was in der Ausstellung am 16.2. in der VHS Geschäftsstelle gezeigt werden soll.




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