Ziel des Abends:
Nachdem "Stehende" ermöglichten, relativ übersichtlich den Rhythmus der Teilungen der menschlichen Figur zu üben und in möglichst einfacher und reduzierter Form wiederzugeben, zeigen "Sitzende" eine nächste Stufe der Einübung in das Sehen von Zusammenhängen der Körperteile.
Die Schwierigkeit besteht nun erst einmal darin, die Vorgänge zu beobachten, die das Sitzen mit sich bringen und ermöglichen und welche Formen dabei entstehen bzw überhaupt möglich sind. Es entstehen Stauchungen und Streckungen, die zu genauerem Hinschauen und dem visuellen Sortieren der Gliedmassen führen sollen.
Ein weiterer Schwerpunkt - wenn auch erst einmal willkürlich begründet - liegt beim Augenmerk auf die Hände der Modelle. Zunächst geht es wie immer erst einmal darum, die Maße und Größenverhältnisse zu erfassen.
Die ersten Übungen tasten sich langsam und noch völlig unverkrampft an das Phänomen heran.
Folien des Abends:
Hinweis auf eine interessante Ausstellung in Nürtingen:
Bei Interesse, könnten wir einen gemeinsamen Ausflug an einem Wochenende dorthin machen. Meldet euch einfach bei mir.
Da uns ab jetzt die hölzern steife Gliederpuppe im Stich lässt, bauen wir uns aus Papier und Draht ein simples, aber proportional stimmiges Modell, das jede beliebige Biegung und Streckung mitmacht. Für schnelle Bleistift- und Gouascheskizzen perfekt genügend.
In einer weiteren Übunge haben wir uns klar gemacht, dass nun durch die Bewegung, die in die Körperteile gelangt, interessante Formen von positivem und negativem Raum entstehen. Wie man das nutzen kann, haben wir bereits vor langer Zeit im Zusammenhang mit der Blindzeichung erarbeitet. Nun bietet sich eine interessante Anwendung dafür.
Ziel der abschliessenden Arbeit wird es sein, eine mehr oder weniger klassische Sitzpose zu zeigen, wobei euch die Wahl der Mittel völlig frei gestellt ist - Collage, Malerei, Kohle oder simple Bleistiftzeichnung ist OK












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