An alle Teilnehmer:
Es ist nun doch möglich, den Teil 2 des Kurses (Zeichnen 2, Fortgeschrittenen- oder Vertiefungskurs) an den MONTAGEN des kommenden Semesters stattfinden zu lassen. Also: Der Kurs "Zeichnen II" findet jeden Montag am üblichen Ort statt. Der Einsteigerkurs "Zeichnen I" findet dafür an jedem Dienstag statt.
1 BITTE AN ALLE TEILNEHMER:
Bitte bringen Sie heute Abend (19.7.) alle - oder wenigstens den grössten Teil - Ihrer während des Kurses angefertigten Arbeiten mit! Wir werden heute Abend über wesentliche Fragen der Selbstorganisation und Präsentation sowie über Fragen der Auswahl und Planung einer internen kleinen Werkschau reden.
Alle diejenigen, die gestern und heute nicht teilnehmen können/konnten, aber gerne zu unserer letzten gemeinsamen Veranstaltung kommen möchten, bitte ich, eine kleine Auswahl von Arbeiten (2 grosse, 2-3 kleine) zu dem jeweiligen Abend des 26. oder 27.7. mitzubringen. Wir nutzen unsere Staffeleien und die freien Raumwände, um uns gegenseitig unsere besten Arbeiten zu zeigen.
Wer kann und mag, möge bitte Partybedarf ;-) (Knabbereien, Säfte etc) dazu mitbringen.
Am letzten Abend des ersten Teiles gilt es, zu erleben und zu sehen, was wir in der doch relativ kurzen Zeit an erstaunlichen Fertigkeiten erworben haben.
An den Abenden des 11. und 12. Juli ging es darum, alle in Einheit 3 gelernten Sehwerkzeuge zusammenzubringen in einer konkreten Anwendung auf eine zu zeichnende Vorlage - ein Stilleben mal wieder...
Wer es gemerkt hat, mag sich gewundert oder sogar geärgert haben:
Das haben wir doch schon mal gezeichnet?
Richtig!
Aber nun hoffentlich mit anderen Augen!
Zum Ende der Einheiten E1 und E2 haben wir intuitiv entlang der Konturen und Binnenkonturen Grundkörper und Äpfel und Birnen gezeichnet - allerdings, ohne etwas über Raum, Überschneidung, Mass und Volumen zu wissen. Heute sind wir einen Schritt weiter, oder wir haben zumindest kennengelernt, wie man als Zeichner schauen kann und worauf man achten sollte.
Und dass es immer mindestens einen zweiten oder dritten Weg gibt, eine Zeichenaufgabe zu lösen.
Ich hoffe, Sie haben es festgestellt, dass Sie zumindest theoretisch nun ein grösseres Repertoire an Möglichkeiten haben und eine ganze Menge gewiss noch zu übender Werkzeuge. Sie haben sie kennengelernt. Aneignen sollten Sie sich diese durch Üben - da kann ich Ihnen leider sonst nichts anderes raten. Es gibt keine Tricks und keine Rezepte, keine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Ihnen wirklich etwas bringen - sondern nur: Anwenden und Üben.
Dass Sie mittlerweile aber eine Ahnung entwickelt haben, davon haben mich Ihre Ergebnisse überzeugt.
(siehe unten, Arbeiten des Abends)
Warmups:
Komposition mit dem Sucher und Anfertigung sog. "Daumennagel-Skizzen" als Hilfsmittel, eine Komposition im kleinen Massstab auszuprobieren:
Der Sinn der Sache besteht darin, schnell und ohne allzu grossen Aufwand zu klären, ob eine Aufteilung von Hell und Dunkel, der Rhythmus des Ganzen und die damit gemeinten Formen in einem Format funktionieren. Mehr nicht. Die Zeichnungen sollten nicht grösser als 3x4 cm sein.
Ich bat Sie, sich ein Stilleben aus organischen und geometrischen Körpern hinzustellen und durch einen Sucher schauend durchzuspielen, was es an kompositorischen Möglichkeiten gibt.
Die beste der etwa 1 Dutzend Daumennagelskizzen sollten Sie dann als abschliessende Arbeit des Abends auf grossem Format (mindestens A4) mit allen Methoden zeichnen, die wir in E3 studiert haben.
Arbeiten des Abends:
Hiermit sind wir am Ende des ersten Teils des Jahreskurses und zugleich auch in einem gewissen Sinne wieder am Anfang angelangt.
"Wir sind so schlau wie zuvor, aber auf höherem Niveau."
D.h. Sie haben alle Elemente des intuitiven und des bewussten Zeichnens kennengelernt und sind hoffentlich in der Lage, mit den vorgestellten Methoden Ihren Weg als Zeichner zu finden.
Der zweite Teil im kommenden Semester wird alle diese Elemente aufgreifen und Sie tiefer in die Fragen der Zeichnerei führen.








Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen