Ziel des Abends
war es, sich erst einmal spielerisch skribbelnd und mit Hilfe eines sehr ungefähren Drahtmodells des menschlichen Körpers, dem Phänomen "Stehende Figur" zu nähern.
Bitte vergesst nicht, dass ab jetzt allein eure Wahl und Entscheidung bestimmt, was aus diesen Erfahrungen letztlich in eure Arbeit einfliesst.
Ich zeigte euch einige Lösungen des 20. Jahrhunderts (vorwiegend aus der Bildhauerei, damit nicht unfreiwillige "Magnetismen" entstehen ;-) ), die euch einen Impuls geben sollten, wie unterschiedlich man an die Aufgabe gehen kann. Es sollte bedeuten, dass ihr euch von den Vorstellungen einer akademischen Lösung (meist einer inneren und selbstbeschränkenden Beurteilung, wie es "richtig" zu sein hat) befreien könnt und trotzdem Ernstzunehmendes schaffen könnt.
Einstimmung auf sich selbst:
Zu Beginn des Abends teilte ich einen Text von T.Lüchinger (Intuitiv Zeichnen) aus, der sich mit der Voreinstellung des Zeichners beschäftigt. Es ging dabei darum, eine Zäsur zum Vorangehenden, zum Tagesgeschäft herzustellen, um sich vor dem Zeichnen in einen konzentrierten Zustand zu bringen. Um mehr ging es nicht.
Nur damit keine Mißverständnisse entstehen: Es ging also nicht um Religion, Weltanschauung, Esoterik, whatever.
Wer die vorgestellte Übung nicht mag oder nicht mitmachen möchte, macht bitte solange Kniebeugen oder schaut derweil aus dem Fenster...
Folien:
Von links nach rechts: Seurat. (mir immer noch) Unbekannt. Giacometti. Hartung. Rückriem. Göhringer.
PRAXIS:
Ergebnisse des Abends:














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