Bis zum Februar 2014 wird es uns in diesem Kurs darum gehen, alle im Jahreskurs 2011/12 und in den Kursen zum Menschenzeichnen 2012/13 erarbeiteten Kenntnisse für die eigene künstlerische Gestaltungen nutzbar zu machen.
Als Dozent sehe ich meine Aufgabe nun zunehmend darin, allen Teilnehmenden begleitend und beratend den eigenen, selbständigen künstlerischen Weg zu ermöglichen - da ich aber niemandes Weg genau kenne, wird es wohl auch gelegtlich ein fröhliches Raten der Irr-, Seiten-, Aus- und Holzwege geben. Auf eine lebhafte Auseinandersetzung darüber freue ich mich!
Dass ich weiterhin versuche, Impulse aus der Kunstgeschichte, der Gegenwartskunst und aus allen anderen Wissens- und Bewusstseinslagen zu geben, ist sowieso selbstverständlich.
Hier folgen nun in einem Rutsch alle Folien der Wiederholungsstunden vom 14.Oktober bis zum 4. November 2013.
Ziel der Abende war es, alle Kerninhalte der Einheiten des gesamten Kurses noch einmal Revue passieren zu lassen und dabei an die wichtigsten Übungen zu erinnern.
Es darf dabei gerne auffallen, dass unser sog. Zeichenritual in der Abfolge der vorgestellten Stationen immer wieder Facetten dieser Übungen aufgreift.
Wiederholung (und Übung...;-) jaja, doch, auch) macht den Unterschied und bringt voran...!
14.10. - MOTORISCHES ZEICHNEN:
Der Abend machte den Auftakt mit Übungen zur rein motorischen Seite des Zeichnens:
Was man immer kann, Zeichnen, das immer geht, ohne etwas Können zu müssen. Also immer ein guter Anfang.
Bewegung, Emotionen, Körperdimension erfahren. Aber auch ersten Kontakt mit sich selbst herstellen lernen, auch zu den Annahmen und Gefühlen gegenüber dem Zeichengegenstand. Selbstbeschränkungen erleben und lösen.
Dann ein Gefühl für Dynamik und Rhythmik entwickeln, Zeichnen wie Musik.
PRAXIS:
Am 21.10. übten wir den Übergang vom rein motorischen zum sensorischen Zeichnen. Es gibt eine Zwischenstufe, die ich "ideomotorisches Zeichnen" genannt habe, bei dem eine Vorstellung, eine Projektion, eine Art Arbeitshypothese (noch aber nur im Ungefähren) die Hand führt.
Das sensorische Zeichnen greift alle Übungen auf, die wir im Zusammenhang mit dem sog. Blindzeichnen gemacht haben (das nur paradoxerweise so heisst und eigentlich als Genauhinschauzeichnen verstanden werden sollte):
PRAXIS:
4.11. - ANALYTISCHES ZEICHNEN:
Der Abend bot einen Querschnitt der wichtigsten Übungen, die wir in Einheit III bei der Aneignung der Zeichentradition absolviert haben. Hier ging es darum, sich noch einmal in Erinnerung zu rufen, wie wir besonders im Blick auf das künstlerische Menschenzeichnen Anforderungen aus der akademischen Lehre für uns nutzbar machen können, ohne uns dabei wiederum zu hart an diese Regeln binden zu müssen.
Maße und Massen, Volumen, Raum, Perspektive, Verkürzungen, Überschneidungen, Modellierung, Textur sind dabei Stichworte, die uns ein (Wissens- und Beobachtungs-)Angebot machen, aus dessen reichem Fundus wir jeweils das für unser gestalterisches Vorhaben Passende erarbeiten können:
PRAXIS:
Mit diesem "Crashkurs" haben wir die Essenz der vergangenen 2 Jahre noch einmal komprimiert betrachtet und zu Bewusstsein gebracht - für alle "Alten Hasen" eine hoffentlich willkommene Widerholung, für neue Teilnehmende eine gemeinsame Verständigungsplattform und ein Ausgangspunkt.
Klar, gibt es noch mehr und anderes!
Bin gespannt, welche eurer Einfälle uns wohin führen!
























































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